Fernsehinterview zu Online-Freundschaften

Unverbindlich kontaktieren, unkompliziert chatten, unverfänglich flirten: Manche Freundschaften spielen sich nur in der Online-Welt ab. Vor allem Jugendliche knüpfen über Soziale Netzwerke wie Snapchat, WhatsApp oder TikTok schnell Kontakte und geben sich der Illusion emotionaler Nähe hin. Illusion deshalb, denn für echte Nähe braucht es mehr als ein paar Nachrichten, wie ich im Fernsehinterview mit LT1 erkläre.

Virtuelle Freundschaften können lustig und abenteuerlich sein, aber auch das Einfallstor für Missbrauch und Mobbing. Und jede Minute, die Jugendliche (und Erwachsene genauso) vor dem Handy, dem Tablet oder dem PC verbringen, ist eine Minute, die für echte Sozialkontakte fehlt. Denn nur im direkten Kontakt können wir essenzielle soziale Kompetenzen erwerben: Wie komme ich mit anderen ins Gespräch? Wie führe ich Smalltalk? Wie spreche ich schwierige Themen an? Und wie kann ich einen Kontakt auch nach einem Streit aufrecht erhalten?

Diese Fragen kommen in meinen Therapieeinheiten häufig zur Sprache. Und sie sind auch ein wichtiger Teil meines Vortrags über den gesunden Umgang mit dem Handy im Familienalltag: Auf Einladung der Volkshochschule erkläre ich am 8. Oktober um 18:30 Uhr in der PostWerkStatt Ottensheim, wie wir als Individuen, als Familien und als Gesellschaft gut mit den neuen technologischen Möglichkeiten umgehen können.

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